

Herrlich, dieser Theaterabend mit zwei verwandten Wilhelm Busch. Der eine, gespielt von Markus Veith, lebte auf der Bühne in der Rolle des Dichters Wilhelm Busch, verkörperte diesen lebendig und mit großer Hingabe. Und nicht nur das: er sprang urplötzlich in andere Figuren, war mal eine laut ins Zimmer muhende Kuh, um gleich darauf wieder als erschrockener Hobbydichter auf der anderen Seite des Fensters zu stehen (die Kuh war echt klasse!). Wirklich beeindruckend.

Der andere Wilhelm Busch: einer von uns und eigentlich eher bekannt als Willi Busch vom Sportpark 4ever fit. Das Spannende an der Geschichte ist, dass besagter Willi tatsächlich mit dem Dichter gleichen Namens verwandt ist. Er ist ein direkter Nachkomme des jüngsten Bruders von Wilhelm. Das ist für ihn natürlich Anlass genug, Gedichte seines Ururur…..großonkels zu vertonen. Denn Willi Busch macht nicht nur schwache Körper stark, sondern greift auch gerne mal zur Gitarre. So auch an diesem Abend, an dem er 4 Songs vortrug, die aus Gedichten von Wilhelm Busch hervorgegangen sind. Die Ideen dazu heckt er mit seinem Freund Norbert Johrendt aus…manchmal auch im Büro seines Fitness-Studios.
Alles in allem jedenfalls ein sehr gelungener Abend im Kolpinghaus. Glückwunsch an die Veranstalter des Heimatkabinetts.
Mehr von Markus Veiths Ensemble wird es demnächst an gleicher Stelle geben: Die Drei von der Tankstelle in schwarz-weiss. Wir werden Sie frühzeitig informieren.