
Nach einer langen Bauphase sind die Umbauarbeiten in der Annastraße endlich am Ende. Mehr hier.
Als Nachfolgeveranstaltung des Charrette-Verfahrens setzten sich am Freitag, 14.11. Vereine, Initiativen und Interessengemeinschaften zusammen, um gemeinsam mit einem Planungsbüro Themen zur Stadterneuerung zu erarbeiten.
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Bildergalerie

Sonne ohne Ende, tolle Stimmung, gute Unterhaltung – so soll es sein und so war es mal wieder auf unserem WIW-Sommerfest!
Für all diejenigen, die nicht dabei sein konnten oder die, die einfach neugierig sind, haben wir Fotos vom sonnigsten Wochenende seit langem in die Bildergalerie gesetzt. Die sagen ohnehin oft mehr als Worte.

Der neue Westerholter Kreisel ist fertig, und ab jetzt geht’s rund… mehr hier.

Viele Informationen zum Alten Dorf und der Geschichte Westerholts mit schönen Fotos finden Sie auch hier.
Dazu schickte uns Frau Eisert-Iserloh folgenden Text:
“Kino, Keller, Küche und Kunst”
Unter diesem Motto steht die neue Radiosendung der Hertener Bürgerfunkgruppe GenialVital. Im winterlich verwandelten Westerholter Nordring ließ sich Hannelore Wolfs von den Filmleuten zwischen den Dreharbeiten aufklären, woraus der verstreute „Schnee“ besteht. Und im Schlosspark verfolgte sie die Versteigerung von Kunstwerken zugunsten des Wiederaufbaus der Hertener Orangerie. „Der Franzose“ Jean-Yves Tetard verriet Bärbel Eisert-Iserloh, warum er sich nach einigen Jahren in Gelsenkirchen-Hassel mit seinem Restaurant wieder in Westerholt niederließ. Einige Stufen hinunter, in den Keller des Gymnasiums, stieg Adelheid Sicking. Im Übergangsdomizil des städtischen Archivs unterhielt sie sich mit Kirsten Noetzel. Die neue Leiterin des städtischen Archivs hofft auf interessierte Bürger, die bei der „Aufklärung“ alter Fotos mithelfen könnten.
Das Magazin wird im Rahmen der Bürgerfunk – Sendereihe “GenialVital” über Radio Vest ausgestrahlt:
am Sonntag, 21. August, von 20.00 – 21.00 Uhr, die Wiederholung am Mittwoch 24. August, von 21.00 – 22.00 Uhr.
Zu empfangen über: Antenne: 94,6 95,6 und 105,2 MHz, Kabel 99,7 MHz Internet: Radio Vest Webradio Tipp: Werbung abwarten!
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Vom Beginn und Sinn der Charrette hatten wir bereits im November berichtet. Bericht.
Das Planungsverfahren hatte nach den viertägigen Arbeitssitzungen einen vorläufigen Abschluss gefunden.
Sichtlich berührt…mehr hier.

Die Westerholter Geschichte ist eng mit dem Bergwerk Lippe, früher Westerholt, verbunden. Das war am Sonntag auf dem gesamten Zechengelände zu spüren…mehr
Dazu schickte uns Frau Heine folgenden Pressetext:
Von Menschen, Dohlen und Motoren
Die Hertener Bürgerfunkgruppe GenialVital war wieder mit dem Mikro unterwegs und schaute hinter die Kulissen .
Annerose Bilzer erlebte eine spannende Theaterprobe der „Kleinen Bühne74“in Dorsten. Das Stück trägt den vielversprechenden Titel „Weekend im Paradies“.
Bärbel Eisert-Iserloh begleitete wagemutig den Schornsteinfeger Alexander Krummstieß, als er auf ihrem Hausdach ein Dohlengitter am Schornstein anbrachte (Foto s.u.).
Sie besuchte ein Motorkarttraining der 7-18 Jährigen des MSC Herten e.V. auf dem Gelände der Rosa-Parks-Schule . Der MSC Jugendwart Karsten Jürgensmeyer (siehe Foto) und seine Schützlinge informierten begeistert über ihren Motorsport (Foto s.u.).
Adelheid Sicking nutzte die lange Nacht der Museen für ein Gespräch mit dem Leiter des Heimatkabinetts Westerholt, Frank Wellhausen und dem Ehepaar Christel und Matthias Latus. Ein Besuch lohnt sich!
Sendetermin :
Lokalsender Radio Vest , Sonntag, 19.Juni 2011, 20-21 Uhr.
Wiederholung : Mittwoch , 22.6.2011 , 21-22 Uhr.
Antenne : 94,6 und 95,6 und 105,2 MHz
Internet : www.radiovest.de , webradio anklicken


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Die Zeche “von hinten”

Die ‘Tanzenden Schilde’

Überall interessierte Besucher/innen

Das Zechengelände aus der Vogelperspektive

…und das haben wir in der Schwarzkaue gefunden…
Die Westerholter Geschichte ist eng mit dem Bergwerk Lippe, früher Westerholt, verbunden. Das war am Sonntag auf dem gesamten Zechengelände zu spüren. Überall bekannte Westerholter Gesichter und, was noch spannender war, Geschichten von Menschen, die dort lange Jahre gearbeitet haben. Und mit ehemaligen Bergleuten ins Gespräch zu kommen ist wahrhaftig kein Problem. Sie erzählen nur zu gerne von der Solidarität, die unter den Kumpels herrschte, von guten Zeiten und schlechten Zeiten.
Natürlch war auch die Prominenz vertreten, aber mehr berührt haben uns diejenigen, die von ihrem Leben auf und mit der Zeche berichteten, im privaten Gespräch, so ganz nebenbei…
Übrigens entstand anlässlich des Jubiläums eine Festzeitschrift, die die Geschichte des Bergwerkes bis ins Detail wiederspiegelt und sie gleichzeitig auch in Bezug setzt zum jeweiligen Zeitgeschehen. Auch Westerholter kommen mit ihren Geschichten zu Wort: Herr Wener vom Heimatkabinett, der die kleinen alltäglichen Widrigkeiten aufzeigt, oder Werner Schnieders, der davon erzählt, wie auch sein Opa, der schon damals das Schuhgeschäft betrieb, im Krieg in die Grube einfahren musste.
Ein großes Lob dafür an Udo Schmidt, Leiter Kommunikation Bergwerk Lippe, der mit dieser Schrift ein Zeitdokument geschaffen hat, das die Bergbau-Aera in unserer Umgebung auch dann noch in Erinnerung halten wird, wenn sie nur noch Geschichte ist…
Glückauf!
Jetzt ist es sozusagen amtlich: in Westerholt ist einiges los!
Im vergangenen Jahr verteilte das Katasteramt Recklinghausen Fragebögen an alle Hertener Hausbesitzer und Geschäftsinhaber um die Mieten und Grundstückswerte einzuschätzen.
Das allein ist sicherlich schon interessant. Aber, wie oft bei solchen Erhebungen, sind gerade die Erkenntnisse spannend, die am Rande auftauchen.
In der Hertener Allgemeinen Zeitung faßte Frank Bergmannshoff die wesentlichen Punkte nun zusammen und zitierte dabei Herrn Nau, den Vorsitzenden des Gutachterausschusses, der der Bahnhofstraße ein insgesamt positives Zeugnis ausstellte: ” Als Auswärtiger bin ich überrascht von der Einkaufssituation. Es ist eine schöne Atmospäre, und man spürt ein gewisses Selbstbewusstsein der Händler.”
Immerhin können die Westerholter Kaufleute zwei der vier verkaufsoffenen Sonntage für sich in Anspruch nehmen und Kinderfest, Sommerfest und Weihnachtsmarkt sind weit über der Grenzen von Herten hinaus bekannt und beliebt. Eingerahmt werden diese Feste und auch der Einkaufsalltag von den lange und üppig blühenden Blumenampeln. “Auf all das sind wir schon ein bisschen stolz”, sagt Werner Schnieders im Interwiev mit der HA. Seine Prognose:”Vorsichtig optimistisch”, was soviel heißt wie: “Wir bleiben auch weiterhin dran!”
(Nachzulesen ist das gesamte Interwiev in der HA vom 9.5.)
Sicherlich eine der schönsten Ecken von Westerholt ist der Marktplatz. Im Schatten der Martinuskirche gelegen bildet er ein eigenes kleines Geschäftszentrum. Auf der einen Seite gibt es die Möglichkeit, in der ARKADE Spezialitäten einzukaufen oder gleich dort zu schlemmen. Im Sommer bietet es sich geradezu an, draußen zu sitzen, mit Blick auf den Marienbrunnen, der nicht nur fröhlich vor sich hinplätschert, sondern mit seinen Motiven auch ein Stück Westerholter Geschichte erzählt. Eingerahmt wird der Marktplatz von den Blumenampeln der WIW, die im Sommer ihres dazu tun, die Atmosphäre angenehm zu machen. Auf der anderen Seite wird die Aufmerksamkeit von SPIELWAREN HEYSE gefesselt, ein Muss zum Stöbern für die jüngere Generation. Übrigens: Dienstags, Donnerstags und Samstags ist Wochenmarkt.


Der Kunsthof Knoop – ein bisschen versteckt aber sehr idyllisch gelegen zwischen Häusern und Grün gehört er schon seit Jahrzehnten zum Erscheinungsbild von Westerholt.
Am Sonntag nun wurde hier zum 3. Mal der HIPPIE-MARKT eröffnet, ein buntes Fest, das den dort ansässigen Betrieben Gelegenheit gab, ihre ‘Künste’ zu zeigen. Die reichten von Bildern in verschiedenen Maltechniken über Schmuckdesign bis hin zu Heilbehandlungen unterschiedlicher Richtung.
Es war ein buntes Fest mit ruhiger Atmosphäre in schöner Umgebung. Da waren Kaffee und Kuchen draußen genossen bei trockenem Wetter das Tüpfelchen auf dem i.
Der neue Westerholter Kreisel ist fertig, und ab jetzt geht’s rund…
Wir sind gespannt, ob er in der Lage ist, das durch die Aldi-Ansiedlung erhöhte Verkehrsaufkommen zu bewältigen.
Wir finden, die Bauausführung ist gelungen. Ein rot abgesetzter Kreisel und die dem Bahnhofstraßen-Pflaster angepasste Gestaltung der Fußgängerbereiche sehen wirklich gut aus. Beim Stadt-Kabarett “Jetz ma ehrlich” wurde sogar angeregt, auf dem Rondell ein Improvisationstheater als touristische Attraktion zu etablieren ;-).
Bleibt abzuwarten, ob und wann die Straße zum alten Bahnhof und zum Aldi-Markt erneuert wird und die Gehwege gesichert werden. Zur Zeit jedenfalls gleicht die Straße mit ihren Flicken und Schlaglöchern einer Auto-Teststrecke für Geländewagen und die Gehwege erinnern eher an eine halbverlassene russische Dorfstraße. Aber vielleicht müssen wir das Ganze ja unter dem Aspekt “Romantische Straßen in Westerholt” sehen. Manchmal reicht eben ein Wechsel des Blickwinkels.







Was kommt nach dem Ende der Schachtanlage Westerholt des Bergwerkes Lippe? Diese Frage stellen sich Einzelhändler und SPD Westerholt seit längerem. Um die enormen stadtentwicklungspolitischen Chancen, die das Ende der Schachtanlage ab 2009/10 bietet, zu nutzen, wurde ein Zukunftsworkshop gegründet, der ganz neue und innovative Ideen zur Nutzung des Geländes schaffen soll.
Am 17.10.2007 traf sich auf Einladung der SPD Westerholt und der Werbegemeinschaft WIW eine Gruppe Westerholter Bürgerinnen und Bürger – sie vertraten als „Akteure“ des Ortsteils Kirchen, Vereine, Schulen und Verbände – mit Stadtbaurat Volker Lindner zu einer „Zukunftswerkstatt“, um über die Perspektiven Westerholts nach dem voraussichtlichen Betriebsende der Schachtanlage im Jahre 2009 zu beraten.
Horst Menzel, Vorsitzender der Westerholter SPD, betonte, dass man sehr wohl die emotionalen Bindungen der Bergleute an ihre Arbeitsplätze respektiere und verstehe, aber zugleich auch Verantwortung für die notwendige Zukunftsentwicklung trüge. Für den Ortsteil Westerholt bedeute die Einbeziehung eines Teils des Zechengeländes eine große städtebauliche Chance und Herausforderung. Die „Westerholter Zukunftswerkstatt“ solle sich dabei als überparteilicher Ideenlieferant verstehen.
Stadtbaurat Lindner informierte über die Rahmenbedingungen einer Entwicklung des Zechengeländes. Schon jetzt sei eine „historische Recherche“ des Geländes z.B. nach Altlasten und Zustand der Gebäude möglich, deren Denkmalscharakter ebenfalls geprüft werden könne. Die Potentiale des Standortes sollten eingehend geprüft werden – dies vor allem im Hinblick auf den Stellenwert des Geländes für die umgebenden Stadtteile Hassel, Westerholt und Bertlich. Daraus ergebe sich, dass nur ein integrierter, die Stadtgrenzen Gelsenkirchens und Hertens übergreifender Ansatz sinnvoll sei. In diesem Sinne solle zusammen mit der Nachbarstadt ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet werden, welches dann auch Gegenstand eines Förderantrages sein werde.
Vom 26.11. bis zum 30.11. sollen innerhalb eines „Charette-Verfahrens“ Vertreter des Bergwerks, des Grundeigentümers, der Stadtverwaltungen Hertens und Gelsenkirchens, der politischen Gremien beider Städte sowie der Bürgerschaft der betroffenen Ortsteile an einem „runden Tisch“ Ideen, Entwürfe und Entwicklungsperspektiven des Zechengeländes Westerholt beraten.
Herr Lindner machte schließlich darauf aufmerksam, dass die Aufbereitung des Geländes 1 – 2 Jahre dauern würde und erst nach 4 – 5 weiteren Jahren erste Entwicklungsschritte konkret sichtbar seien. Dies lehre die Erfahrung der Entwicklung des „Ewald-Geländes“.
In der anschließenden Diskussion hob Frau Bock, Leiterin der Westerholter Martin-Luther-Schule, die Notwendigkeit hervor, das Thema Aus- und Weiterbildung im Sinne lebenslangen Lernens zu vertiefen. Besonders Jugendliche bedürften immer mehr einer vorberuflichen und berufsfördernden Qualifikation. Dazu böte sich ein Ausbau der bereits bestehenden Einrichtungen auf der Zeche Westerholt an.
Pfarrer Weyer von der Thomaskirche schloss sich diesen Gedanken mit dem Hinweis an, dass er aus seiner seelsorgerischen Arbeit wisse, dass dringend etwas gegen die durch Perspektivlosigkeit erzeugte zunehmende Resignation der Menschen getan werden müsse.
Herr Schnieders, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, sprach die besondere Lage eines unmittelbar an die Bahnhofstraße reichenden Geländeabschnittes an, welcher sich deshalb – nach einer Erschließung durch die Bahnhofstraße – hervorragend für eine Wohnbebauung eigne. Dabei sollten allerdings nur innovative Formen städtischen Wohnens konzipiert werden. Zudem sei dort eine weitere Ergänzung des Einzelhandelsangebots möglich. Frau Eisert-Iserloh, Mitarbeiterin des Hit Radio Vest, schlug die Errichtung eines Ärztehauses vor, dafür gebe es mehr als hinreichenden Bedarf. Außerdem machte sie in Anbetracht der ohnehin schon hohen Verdichtung der angrenzenden Ortsteile darauf aufmerksam, dass Grün- und Erholungsflächen in fußläufiger Nähe dringend benötigt würden. Zudem hielt sie einen über das Internet organisierten Ideenwettbewerb der Bürgerinnen und Bürger für sinnvoll.